In drei Schritten zum Klimaneutralen Hotel

1. Berechnung der CO2-Bilanz
Bei der CO2-Bilanz eines Hotels werden alle relevanten Treibhausgasemissionen der Wertschöpfungskette zeitraumbezogen berechnet und ausgewiesen. Dieser CO2-Fußabdruck wird systematisch anhand aller Emissions-Indikatoren wie z.B. Energieverbrauch, Textilreinigung, Verbrauchsmaterialien und Mitarbeiteranfahrt ermittelt.

2. Reduktion und Vermeidung
Mithilfe der ermittelten CO2-Bilanz eines Hotels können die größten Emissionstreiber (i.d.R. Energie und Wasser, Textilreinigung) identifiziert und Handlungsfelder zur CO2-Reduktion und -Vermeidung definiert werden.

3. CO2-Ausgleich
Alle nicht zu vermeidenden Treibhausgasemissionen werden schließlich durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Diese Projekte sparen nachweislich CO2-Emissionen ein, werden regelmäßig von unabhängigen Organisationen wie z.B. dem TÜV oder PricewaterhouseCoopers überprüft und sind nach international anerkannten Standards wie z.B. dem Gold Standard der World Wide Fund For Nature (WWF) zertifiziert.
Als Kommunikationsinstrument steht einem klimaneutralen Hotel ein Zertifikat und Logo sowie ein Tracking-Code für das Klimaschutzprojekt zur Verfügung. Klimaschutz bietet so für Hotels und Tourismus ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal.

Klimaschutzprojekte

Klimaschutzprojekte sparen Treibhausgasemissionen ein oder vermeiden zusätzliche, z.B. indem ein Windkraftwerk errichtet und dafür ein Kohlekraftwerk abgestellt wird. International anerkannte Standards belegen diese Einsparung und sorgen für Transparenz. Es gibt Klimaschutzprojekte unterschiedlichster Arten wie z.B. Wasserkraftwerke, Biomasseanlagen, Aufforstungs- und Waldschutzprojekte.

Wasserkraft, Renun, Indonesien (PDF)

Waldschutz, Kasigau Wildlife Corridor, Kenia (PDF)

Windenergie, Bandirma, Türkei (PDF)